Außerplanmäßig

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Himmel Herrgott Sakrament vermaledeit noch einmal und verfluchte Scheiße. Dieser Fluch musste sein. Er betrifft die verwünschte Technik. Mein geliebter Supersaurus (diese Gattung gehörte zu der Gruppe der Diplodocideng und wurden bis zu 95 Jahren alt) ist ein iMac und wollte sich letztes Wochenende bereits nach 10 Jahren verschieden. Ein Totalabsturz nach einer kurmäßigen Bereinigung. Nicht mit mir. Ich bin für Nachhaltigkeit, auch was die Nutzung von technischen Geräten betrifft. Jedoch: alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Sie versetzten mich und mein Betriebssystem lediglich in das Jahr 2013, was die Techniker so ins bloße Staunen versetzte, dass ihnen keine Lösung einfallen wollte. Systemcrash und Daten futsch. Und der vorgesehene Blog-Artikel schwebt über den ewigen Jagdgründen und sträubt sich gegen eine Reanimation.

Hast du denn keine Sicherungskopien gezogen? Du warst doch lange genug als Administrator beschäftigt.

Logisch gibt es Back-ups, aber sie werden vom System nicht mehr erkannt. Härtefall. In fisseliger Kleinarbeit stelle ich nun manuell alles wieder her. Zeitaufwendig und oft unbefriedigend.

Früher hätte mich das aus dem Gleichgewicht gebracht. Aber jetzt hat eine Blockade bei mir keine Chance. Es gab zwei Möglichkeiten:

  1. Den ursprünglichen Artikel nochmals schreiben, vielleicht wäre er nicht so gut, jedoch immerhin planmäßig.
  2. Mich menschlich zeigen und um Verständnis bitten, dass ich auch mal mit Schwierigkeiten kämpfen muss.

Ich habe mich für Lösung 2 entschieden, weil es eine Methode ist, gegen den Druck vorzugehen, der eine Person schließlich in eine Blockade katapultieren kann. Die Ehrlichkeit, für die ich mich entschieden habe, ist ungemein befreiend. Und letztlich hast du ein Anrecht auf den besten Artikel zum Thema „innere Blockaden“ und nicht auf einen Lückenbüßer.

 

Willst auch du dich gegen innere Blockaden wappnen, komm in meinen Kurs „Stark gegen Blockaden“ und sichere dir im August noch den Sommer-Rabatt von 50%!

 

Weil noch viel Saurier Hätschelarbeit vor mir liegt, setze ich den nächsten Blog-Artikel erst für den 08.09.2019 fest. Drückt mir die Daumen!

Versunkene Wortschätze

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Der Überraschungsblogartikel – Eine Exkursion in den Jurassic-Park der Worte

Meine Huldigung an die Wandlungsfähigkeit der deutschen Sprache.

 

Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, um sie zu lernen.

Mark Twain

Schreiben
Wörter wandeln sich

 

Vom Aussterben bedrohte Wörter und versunkene Wortschätze

 

Vom Aussterben bedrohte Tier- oder Pflanzenarten werden in die Roten Listen aufgenommen. Es gibt auch eine Liste der aussterbenden Wörter, die ist sehr lang und jeden Tag kommen ein paar neue hinzu. Was aber passiert mit den aussterbenden Worten wie Sommerfrische, Adamskostüm, Luftikuss und Tausendsassa? Bekommen sie Artenschutz oder haben sie eine Lobby? Ja, es gibt immer mehr Sammler und Jäger, wie Bodo Mrozek, Lexikon der bedrohten Wörter https://amzn.to/2GstX7N, Petra Cnyrim mit gleich zwei Werken: Das Buch der fast vergessenen Wörter https://amzn.to/2Y55AYY und Das Buch der leider vergessenen Wörter https://amzn.to/2Y2UzHs. Auch Herr Duden mischt mit: Versunkene Wortschätze: Wörter die uns fehlen werden https://amzn.to/2SGhYZd. Es gibt sogar einen Wettbewerb „Das bedrohte Wort“. Der SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Bodo Mrozek war 2007 Jury-Sprecher, als „Kleinod“ zu dem schönsten bedrohten Wort gekürt wurde. Auf Platz zwei bis zehn gelangten folgende Begriffe: blümerant, Dreikäsehoch, Labsal, bauchpinseln, Augenstern, fernmündlich, Lichtspielhaus, hold, Schlüpfer. 

Bodo Mrozek unterteilt die aussterbenden Wörter in zwei Arten. Erstens: Wörter, die wir vergessen, weil sie nur alte oder sehr belesene Menschen kennen. Beispiele: Malaise, Galoschen, Privatier und Amouren. Zweitens sind Wörter bedroht, die einfach deshalb an Bedeutung verlieren, weil die Dinge, die sie beschreiben, selbst aussterben. Beispiele sind Wählscheibe, Bandsalat, Müllschlucker und Paternoster.

Manche Worte sterben aus guten Gründen aus, weil sie entweder sexistisch (Fräulein) oder rassistisch (Negerkuß, Mohrenkopf) sind.

Am rasantesten ändert sich die Jugendsprache. In den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co werden

Sprachverwirrung
Wortsalat wird Sprachverwirrung

krude Sätze, wie “Was ist das für 1 Leben vong Sinn her” oder Ausdrücke und Wörter wie “bashen” (besiegen), “zugetackert” (für viele Piercings haben), “Beef” (für Streit, Kampf) verwendet. Aber auch kurze, grammatikalisch nicht korrekt verwendete Sätze wie “Hast du Auto?” werden bei deutschen Muttersprachlern immer beliebter. Als Zeichen von Individualität und Gruppen-Identität kreieren Jugendliche seit jeher eigene Ausdrucksformen und Sprechweisen. Häufig werden neue Wörter für bekannte Dinge verwendet. Beispielsweise waren “wuchtig”, “spitz”, “dufte” und “super” in den 50ern beliebte Alternativen für “gut” oder “prima”, in den 60ern wurde daraus “bedient” und “steil”, in den 70ern “geil”, “astrein”, in den 80ern “cool”, “abgefahren”, in den 90ern “fett”, zur Jahrtausendwende lösten “tierisch” und “mega”, “irre” und “atom” ab. Heute verwendet man dafür das Wort “lit”, zum Beispiel in “Die Party war wirklich lit.” Jede Generation entwickelt eine neue und eigene Sprache. Eine kleine Ausnahme ist der Teenagerjargon aus den 60ern, der langfristig zur gängigen Umgangssprache der Deutschen wurde. Viele dieser Jugendwörter haben überlebt: “Es läuft” abgewandelt zu “Läuft bei dir” bzw. „Läuft’s“ oder “Du hast es drauf” und “cool”.

 

Im nächsten Blogartikel, am Sonntag, 04.08.2019, schreibe ich über „Innere Blockaden“ und die Möglichkeiten sie zu lösen.

Kreative Köpfe

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Leitidee zum Kreativitätstraining

Obwohl er in aller Munde ist, so alt ist der Begriff Kreativität noch gar nicht. Erst seit 1973 führt ihn der Duden auf. Von der Wortherkunft leitet sich der Begriff aus dem Lateinischen von creare = etwas neu schöpfen, erfinden, erzeugen, herstellen ab.

Kreativ sein kann jeder – du musst es nur wollen. Das menschliche Gehirn, der Sitz unserer Kreativität, verhält sich wie ein Muskel, läßt sich also trainieren.

Fang die Kreativität ein
Lerne einfach wieder kreativ zu sein

(1) Kreativität ist ein angeborenes Potenzial – und steht uns von Geburt an (in unterschiedlichem Maße) zur Verfügung.
(2) Kreativität ist trainierbar – und braucht zur Entfaltung nachhaltige und beständige Stimuli. 
(3) Kreativität ist reizabhängig – je vielfältiger und variantenreicher die Impulse, umso ausgeprägter ist das Ergebnis.

Unser Gehirn verlangt ständig nach neuen Trainingsreizen, um seine Leistungsfähigkeit zu aktivieren, zu erhalten, zu steigern und zu nutzen. Je vielfältiger diese Reize sind, umso stärker der Effekt.

Was das bedeutet: ein dreiwöchiges Kreativitätstraining bietet eine gute Basis für ein kreativeres Leben. Am Ende des Artikels warten zwei Kreativitätsübungen auf dich. Los geht’s!

 

Kreative Köpfe

Wenn ich in meinen Kursen frage, wie die Teilnehmer einen Kreativen für eine Karikatur oder kurze Filmsequenz darstellen würden, taucht immer das Bild eines Malers auf, Pinsel in der einen Hand, Rotweinglas in der anderen, der etwas abstruses auf eine Leinwand pinselt. Ein Wissenschaftler, der über Formeln brütet, tauchte dagegen noch nie auf. 

In der nachfolgenden Liste findest du kreative Köpfe von A-Z:

A …    
  Altschuller, Genrich Soulovich: SU; Erfinder Entwickler der Ideenanalysemethode und Erfindungslehre TRIZ
  Amabile, Teresa: US; Kreativitätsforscherin, die bedeutende Forschungen gemacht und Beiträge geliefert hat im Feld der persönlichen Kreativität; bekannt geworden u.A. durch ihr dreidimensionales Komponenten-Modell der persönlichen Kreativität. 
  Archimedes: Griechenland; antiker Wissenschaftler, Mathematiker und Denker, prägte den berühmt gewordenen Ausspruch „Heureka„, was soviel bedeutet wie „Ich hab’s gefunden!“. 
  Arieti, SilvanoI/US; Kreativitätsforscher, Prof. für Psychologie und Psychiater; er prägte den Begriff „Creativogenic Society“, für eine, nach kreativen Regeln und in einer kreativfördernden Umgebung lebenden Gesellschaft. 
  Aznar, GuyF; Urgestein und früher europäischer Kreativitätsentwickler, Mitbegründer der europäischen Kreativitätsvereinigung EACI, führender Kopf von CREA-France und Urheber und Vater der Crea-Universite in Paris. 
   
B …    
  Baeck, Don: US; Weiterentwickler des Spiral Dynamic-Ansatzes (nach Clare W. Graves). 
  Bandler, Richard: US; Buchautor und Mitbegründer des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). 
  Basadur, Min: US; Innovationsprofessor und -berater, Entwickler des Simplex™-Systems und des Basadur Applied Creativity Profils. 
  Birkenbihl, Vera F.: D/ US; Trainerin und Buchautorin, bekannt u.A. durch die von ihr geprägten Begriffe „Gehirn-Benutzer“ und gehirngerecht
  Boden, Margaret A.: UK; Professorin für Philosophie und Psychologie, Spezialgebiet Künstliche Intelligenz, bekannt geworden durch ihr Modelle „Dimensionen der Kreativität“, „H-/ P-Kreativität“ und „Conceptual space“. 
  Bono, Edward deMalta; Kreativitätsforscher, mehrfacher Buchautor und Autorität auf dem Gebiet der professionellen („seriösen“) Kreativität, insbesondere bekannt durch die von ihm entwickelten Konzepte laterales Denken, 6 Thinking Hats (6 Denkhüte) und paralleles Denken, sowie zahlreiche Kreativitätstechniken (z.B. DATT) und -prinzipien (z.B. Po). 
  Bono, Peter de: UK; Entwickler des CoRT-Programms auf der Basis der Arbeiten seines Bruders, das Kreativität verstärkt für Schüler, Kinder und Jugendliche zugänglich macht. 
  Braem, Harald: D; Entwickler der Kreativitätsmethode Brainfloating. 
  Buzan, Tony: UK; bekannter Buchautor und Entwickler der Kreativitätstechnik Mindmapping, prägte (u.A., neben Gardner, Luther und Rowe) den Begriff kreative Intelligenz, und den Ausdruck radiantes Denken
   
C …    
  Csikszentmihalyi, Mihaly: US; Psychologe, Kreativitäts- und Motivationsforscher der frühen Stunde und Buchautor, bekannt u.A. durch die Erforschung und Benennung des Flow-Prinzips, sowie seines systemischen Perspektivmodells von Kreativität. 
   
D …    
  Da Vinci, Leonardo: Italien; begnadetes Universalgenie, der vielen heute noch als DER Inbegriff für Kreativität gilt und der aufgrund seines Interesses, seiner Forschungen und seiner Genialität in vielen Gebieten bahnbrechende Erfindungen und Entwicklungen machte. An seinem Geburtstag wird mittlerweile weltweit der „Day of Creativity“ (Tag der Kreativität) begangen. 
  Dennison, Paul: US; Entwickler der Brain-Gym®-Methodik, einem System von Übungen und Prinzipien, die z.T. der Kinesiologie entlehnt sind und die durch ihre integrativen Bewegungen das gesamte Körper-Geist-System mobilisieren; bei Tests mit Personen unterschiedlicher Altersstufen konnten durch den Einsatz von Brain-Gym®-Übungen u.A. signifikante Verbesserungen der Lernleistungen festgestellt werden. 
  Descartes, Rene: Frankreich/ Schweden; Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler, auch als „Vater der neueren Philosophie“ bezeichnet; bekannt u.A. durch seine „Erkenntnistheorie“, die auch einen Vorgänger des kreativen Prozessablaufs enthält. 
  Dilts, Robert: US; Mit- und Weiterentwickler des Neurolinguistischen Programmierens (NLP), u.A. bekannt durch die Entwicklung des Modells der Neurologischen Ebenen und der Walt-Disney-Kreativitätsstrategie
  Disney, Walt: US; bekannter Autor und Filmproduzent, Erfinder von Micky Maus, Donald Duck u.a.; nach ihm ist die Walt-Disney-Kreativitätsstrategie modelliert und benannt. 
   
E …    
  Edison, Thomas: US; genialer Erfinder, u.A. bekannt durch die Entwicklung der Glühbirne und seine, Legende gewordene, Beharrlichkeit, durch Fehlschläge zu lernen und „am Ball zu bleiben“. 
  Einstein, Albert: D/ US: Begnadeter Wissenschaftler, Physik-Nobelpreisträger und (Quer-)Denker, der mit seinen philosophischen Ansätzen seiner Zeit weit voraus war und eine Brücke zu schlagen suchte zwischen Natur- und Geistes-Wissenschaft. Legende geworden ist neben vielen seiner Erkenntnisse u.A. der Ausspruch „Phantasie ist wichtiger als Wissen!“. 
  Ekvall, GöranS; Prof. für Organisationspsycholgie, der durch seine bahnbrechenden Pionierarbeiten bereits in den 1980er-Jahren zum „kreativen Klima“ weltweit bekannt wurde.
   
F …    
  Faulkner, Charles: US/ UK: Forscher in kognitiver Linguistik, Trainer und Weiterentwickler des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). 
  Fischer, Artur: D; Erfinder, der derzeit über 1000 Patente hält – und damit ganz nah dran ist an dem „Rekord“ von Thomas Edison; bekannt u.A. durch die berühmten Fischer-Dübel und das Fischertechnik-Baukastensystem. 
  Fox, Jon Mike: US; Dozent an der Universität von Buffalo, Kreativitätsforscher und Buchautor, bekannt u.A. durch CBIR, eine von ihm entwickelte, umfassende computerbasierende, Literaturrecherche im Bereich der Kreativität. 
   
G …    
  Gardner, HowardUS; Erziehungswissenschaftler, Kreativitätsforscher und Buchautor, bekannt u.A. durch das von ihm entwickelte Konzept der „multiplen Intelligenzen“ und der kreativen Intelligenz (letztere Begriffsbestimmung „teilt“ er sich mit anderen Kreativitätsforschern, wie Buzan, Luther, Rowe). 
  Geschka, Horst: D; Zukunftsforscher, Innovationsberater und Autor, begründete am berühmten Batelle-Institut eine Abteilung für Innovationsplanung; Begründer des Darmstädter Kreises aus dem sich später die Deutsche Gesellschaft für Kreativität entwickelte, Entwickler der Szenario-Technik. 
  Goleman, Daniel: US; Kreativitätsforscher und Buchautor, Entwickler des Begriffs „Emotionale Intelligenz“. 
  Gordon, William J.J.US; Entwickler der Kreativtechnik Synektik gemeinsam mit George M. Prince. 
  Graves, Clare W.: US; Entwickler des Spiral Dynamic-Ansatzes. 
  Green, Richard T.: Singapur; Kreativitätsforscher, der ein Meta-Modell der 42 Modelle von Kreativität entworfen hat. 
  Grinder, John: US; Sprachwissenschaftler, Buchautor und Mitbegründer des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). 
  Guilford, J.P.US; Psychologe und Kreativitätsforscher, bekannt auch als „Vater“ der modernen Kreativitätsforschung durch seine bahnbrechende Rede vor der Jahresversammlung der US-Psychologen 1950, in der er ein Plädoyer für Kreativität und deren Erforschung hielt. 
  Gutenberg, Johannes Gensfleisch: D; Erfinder der Buchdruckkunst. 
   
H …    
  Hawkings, Stephen: UK; bekannter Wissenschaftler und Buchautor, der dank seiner kreativen Thesen über das Universum und dessen Entstehung für viele schon als der Erbe Albert Einsteins gilt. 
  Hermann, Ned: US; Begründer des H.D.I., des Hermann Dominance Instruments, einer Methodik zur Persönlichkeitsbestimmung, die Erkenntnisse der Neurowissenschaft miteinbezieht; prägte auch den Begriff Ganzhirn-Denken
   
I, …    
  Isaksen, ScottUS; Leiter des International Centers for Studies in Creativity in Bufffalo, NY (US), Gründer und Präsident der Creative Problem Solving Group und produktiver Buchautor. 
   
J …    
  Jaynes, Julian: Autor und Wissenschaftler, bekannt geworden u.A. durch seine Theorie der bikammeralen Psyche
   
K …    
  Kirton, Michael: US; Wissenschaftler und Entwickler des „Kirton’s Adaption Instrument (KAI)“, eines Profiling-Instruments zur Ermittlung des persönlichen Entscheidungsstils bezogen auf kreative Prozesse.
   
L …    
  Lozanov, Georgi: Bulgarien; Psychologe und Lernwissenschaftler, Entwickler der Lernmethode Suggestopädie, die sich wesentlicher kreativer Elemente bedient, um Lernen individueller, gehirngerechter und effizienter zu gestalten – und in den USA als Vorlage für den Begriff „Superlearning“ diente. 
  Luther, Michael „Match“: D; Kreativitätsforscher, Ideenaktivist, Kreativ Denken-Experte; bekannt durch seinen systemischen Kreativitätsansatz Kreativität 2.0 (engl.: New Code Creativity-Modell) und seine, dort integrierten Praxismodelle: die Idealog-Methodik, den IPC-Profiler, das Konzept der kreativen Intelligenz (eine Begrifflichkeit, die er sich teilt mit BuzanGardner und Rowe), das Multiple Kreativitäten-Verständnis, das Periodensystem der Kreativitätstechniken, sowie den Infrastruktur der Kreativität-Ansatz.
   
M …    
  Magyari-Beck, IstvanUngarn; Psychologe, Ökonom und Kreativitätsforscher, prägte den Begriff „Creatology“ (der fälschlicherweise gelegentlich Sternberg zugeschrieben wird), um der Idee einer interdisziplinären Wissenschaft der Kreativität einen Namen zu geben. 
  Mehlhorn, Hans-GeorgD; Urheber der Kreativitätspädagogik und Begründer der Mehlhorn-Kreativitätsschulen, die vornehmlich um Leipzig und Berlin herum konzentriert, ein System von Kindergärten und Grundschulen zur gezielten frühkindlichen Kreativitätsförderung umfassen. 
  Michalko, Michael: US; Kreativitätstrainer und bekannter Buchautor.
   
N …    
  Naiman, Linda: CAN; ein „Corporate Artist“, bekannt für ihre Methode des kunst-basierenden Lernens zur Organisationsentwicklung.
   
O …    
  Oech, Roger von: US; bekannter Buchautor und Entwickler zahlreicher kreativer Modelle und Methoden, insbesondere im Bereich der persönlichen Kreativität. 
  Ornstein, Robert: US; Buchautor und Gehirnforscher. 
  Osborn, Alex F.US; Kreativitätsforscher, gilt als Vater der Kreativitätstechnik Brainstorming nach neuerer Art (bekannt war die Art der Vorgehensweise schon in Indien vor etwa 500 Jahren) und der Problemlösungssystematik CPS (Creative Problem Solving, gemeinsam mit Sydney Parnes). 
  Owen, Harrison: US; Entwickler der Ideenfindungs- und CPS-Methode Open Space. 
   
P …    
  Parnes, Sydney: US; Kreativitätsforscher, gilt als Vater der Problemlösungssystematik CPS (Creative Problem Solving) gemeinsam mit Alex Osborn
  Poincare, Henri: Mathematiker und Naturwissenschaftler, Entwickler und „Vater“ vieler Strukturprinzipien, die insbesondere in die Psychologie und in die Methodik kreativer Prozesse Eingang gefunden haben. 
  Prince, George M.: US; Mitentwickler der Synektik-Methode (gestorben 2009). 
  Q …
 
  Quincke, Georg Hermann, Physiker, Quinckesches Interferenzrohr
   
   
   
   
   
R …    
  Rhodes, Mel: US; Kreativitätsforscher, „Vater“ des grundliegenden Konzeptes der 4 P der Kreativität
  Rickards, TudorUK; Urgestein und früher europäischer Kreativitätsentwickler, Mitbegründer der europäischen Kreativitätsvereinigung EACI, Integration von Kreativitätskursen an der Open University. 
  Robbins, Antony: US; bekannter Buchautor, Motivationstrainer und kreativer Anwender des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). 
  Rowe, Alan J.: US; Professor für Management und Organisation und Kreativitätsforscher, bekannt geworden u.A. durch seinen Ansatz der kreativen Intelligenz (einen Begriff, den er sich mit Buzan, Luther und Gardner teilt). 
  Runco, Mark A.: US, ehemals Präsident der APA (amerikanische Psychologen-Vereinigung) im Bereich „Psychology and the Arts, Psychologieprofessor, Kreativitätsforscher und Herausgeber des „Creativity Research Journal“; bekannt durch sein zusammenfassendes Grundlagenwerk „Creativity“. 
   
S …    
  Schlicksupp, Helmut: D; Kreativitätsforscher und Buchautor, ehemaliges Mitglied des Batelle-Instituts (verstorben 2010). 
  Segal, Marci: CAN; Kreativitätsexpertin, deren kreatives Persönlichkeitsmodell auf dem „Temperament Target“ von Berens/ Fairhurst aufbaut, Mit-Initiatorin der von Kanada ausgehenden internationalen Day of Creativity-Bewegung. 
  Senge, Peter M.: US; Leiter eines „Systems Thinking and Organizational Learning Programs“ am MIT und Unternehmensberater, Urheber des Begriffs „Lernende Organisation“. 
  Sheldrake, Ruppert: CAN; Buchautor und kreativer Forscher, bekannt durch seine Theorie der Morphogenetischen Felder
  Sperry, Roger: Gehirnforscher und Nobelpreisträger, u.A. bekannt durch seine bahnbrechenden Forschungen über die Split-Brain-Theorie (Gehirn-Hemisphären-Theorie). 
  Sternberg, Robert J.: US; Professor der Psychologie und bekannter Kreativitätsforscher. 
   
T …    
  Torrance, E. Paul: US; Kreativitätsforscher, Entwickler des „Torrance Test of creative thinking“, eines Profiling-Instruments zur Bestimmung der persönlichen Kreativität. 
   
U …

V …

   
  VanGundy, Arthur B.: US; Professor für Kommunikation, bekannter Buchautor und Pionier auf dem Feld der Entwicklung von Kreativitätstechniken (Mitglied in der Hall of Fame, verstorben am 5.5.09).
   
W …    
  Wallas, Graham: US; Wissenschaftler und Buchautor, gilt als der Urheber des 4-Phasen-Modells des kreativen Prozesses. 
  Watzlawik, Paul: US; Kommunikationswissenschaftler und Buchautor, bekannt u.a. durch das „Eisberg-Modell“ der Kommunikation, das die Rolle des Un-/ Unterbewussten stark betont und damit starke Parallelen zur Kreativität zieht. 
  Wujec, Tom: CAN; bekannter Buchautor, Designer, Trainer und begnadeter Kopf, der einen ganzheitlichen Ansatz von Kreativität lehrt und lebt. 
   
X …

Xenakis, Iannis: Komponist und Architekt

Y …

Young, Neil: Musiker

 

   

Z …

   
  Zanger, Andre de: US; bekannter TRIZ-Verfechter und Entwickler des INVENTIUM®-Spiels. Veranstaltet gemeinsam mit seiner Frau Judith Morgan-de Zanger alljährlich eine „kleine“ Kreativkonferenz in New York.
  Zwicky, F.: CH; Astrophysiker, Entwickler der Kreativtechnik Morphologischer Kasten

 

   

Quelle (bearbeitet): CreaJour – das Kreativportal

 

Eine Form der Kreativitätsübung: Fantasie und Logik

Der perfekte Mensch

Überlege dir, was man alles physisch an den Menschen verbessern könnte, damit das Leben einfacher wird. Seien es vier Arme, Flügel, Schwimmhäute, Augen am Hinterkopf, o.a. Schreib alles auf eine Liste, das fördert die Kreativität noch stärker. Ziel sind möglichst viele verschiedene Ideen.
Diese Übung kannst du mit allem was dir einfällt wiederholen. Wie wäre es mit einem Auto, das im Stau zu einem Hubschrauber wird oder einem optimierten Haus? Sie eignet sich auch prima als Familienspiel, vielleicht auf der langen Fahrt in den Urlaub?

Eine andere Form der Kreativitätsübung: Denksport

Du hast 12 äußerlich völlig gleiche Kugeln K1- K12. Eine der Kugeln ist entweder leichter oder schwerer als die anderen elf. Um Zeit zu sparen solltest du mit höchstens drei Wägungen auf einer Balkenwaage  die abweichende Kugel bestimmen.

… wenn du nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommst – schick mir eine e-mail. Du erhältst dann von mir die Lösung.

 

In meinem 1:1 Coaching Kurs „Fang die Kreativität“ lernst du eine Vielzahl weiterer Kreativitätsübungs-Typen kennen, darunter auch weitere Brain Breaker, die dir helfen auch im Alltag knifflige Aufgaben zu lösen.

 

Am 28. Juli erscheint ein Überraschungs-Blogartikel!

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die nächste Woche.

Ute

Etikette und der Duden

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Ist das kompliziert
Du, Sie und Sprachverwirrung – warum so kompliziert?

Spreche ich mit „DuSie“? 
Über die Anrede auf meiner Website hatte ich mir ziemlich den Kopf zerbrochen

Wenn ein Buch ein Freund sein kann, dann kann ich getrost meine Leser duzen.
Stephan Dreyer, Agrarbiologe, Texter, Autor, Publizist (*1957)

Das „Du“ ist für viele Deutsche etwas Besonderes. Laut einer repräsentativen Umfrage der „Apotheken Umschau“ drückt es für mehr als die Hälfte (58,8 Prozent) der Befragten Nähe und Vertrautheit aus, weshalb sie es auch nur bei wirklich engen Freunden oder Verwandten verwenden. Einfach so duzen kommt laut Studie nicht gut an: (mehr …)

Eine vorläufige Autobiografie

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Wer ich bin
       Autorin und Coach

Durch eine Autobiographie verliert man gewöhnlich auch noch den Rest seiner Freunde. 
Robert Neumann, Schriftsteller (1897 – 1975)

NA, DANN WILL ICH MICH ERST EINMAL AUSFÜHRLICH VORSTELLEN:

Ich wurde 1962 in Frankfurt am Main geboren und war schon früh den Gefahren der Großstadtindianer ausgesetzt. Faustkämpfe waren nicht mein Ding, daher wurde ich Leistungsschwimmerin und schwamm bei jedem Wettkampf um mein Leben. Leider geriet man beim Schwimmsport häufig in gefährlichste Chlorwasser-Fischschwärme und wurde von fiesen Wasserflöhen drangsaliert. Also zog es mich schließlich in den Wald. Dort mussten meine Mitbewohner und ich unser Hüttendorf-Häuschen gegen Wasserwerfer verteidigen. Ich sollte noch erwähnen, dies geschah während der Startbahn-West Demonstrationen.

Da mich die Großstadtwildnis trotz ihrer Gefahren weiterhin faszinierte und ich mir schon sehr früh die Kernfrage stellte, „Wie überlebe ich nach einem Supergau?“, hatte ich in Gießen Naturwissenschaften studiert und dort im Fachbereich Biologie promoviert. Danach war ich viele Jahre im In- und Ausland wissenschaftlich tätig, allerdings nicht in der Wildnis, sondern als Laborratte. Immerhin konnte ich zahlreiche Fach-Publikationen aufweisen. Zu meinem Bedauern wurde dabei meine Kernfrage nicht gelöst, und die Wildnis sah ich nur noch von meinem Laborfenster aus.

Nachdem ich später dann dem Klon Schaf Dolly begegnete und selbst etliche internationale Generationen von Mäusen auf dem Gewissen hatte, regte sich in mir das schlechte Gewissen und ich sah mich nach einem anständigen Beruf um. Dazu zog ich aufs Land, machte den Gabelstapler-Führerschein, begann als Ghostwriter zu arbeiten und gab Coachings zu den Themen, mit denen ich mich dank intensiver Fortbildung auskannte, also Schreiben, Kreativität und mentale Blockaden. Damit kam ich viel in der ganzen Republik herum.

Bei einer Recherche für einen Hard Science Fiction Roman, den ich schreiben sollte, erkannte ich, dass ich ein Cyborg war. Also ein Mensch, dessen Körperfunktionen ganz oder teilweise von (Elektro)mechanischen Geräten  übernommen wurde. Doch keine Angst, ich war nicht so böse wie Arnold Schwarzenegger in „Terminator“.  Trotzdem trafen die Kriterien eines Cyborgs auf mich zu: Ich war Tag und Nacht über mein Smartphone mit dem Internet verbunden und lies meine Körperdaten mit einem Fitness-Armband überwachen. Außerdem brauchte ich Hilfsmittel, ich konnte ohne Brille nicht mehr lesen. Zudem trug ich Kleidung, um meinen Körper gegen die Witterung zu optimieren. Für einen Chip-Implantat, mit dem ich die Haustür öffnen kann (nie wieder ausgesperrt sein), sparte ich noch.  Nach dieser Erkenntnis wurde ich sofort Mitglied bei Cyborg e.V., einer Gesellschaft zur Förderung und kritischen Begleitung der Verschmelzung von Mensch und Technik. Seither arbeitete ich an einem noch unvollendeten SciFi, selbstverständlich über Cyborgs, bionische Menschen und künstliche Intelligenz.

Mein sportlicher Kampfgeist war ungebrochen. Durch eine Verletzung konnte ich nicht mehr Marathon laufen. So sah ich mich nach etwas weniger Sportlichem um und wurde leidenschaftlicher Teilnehmer bei Schreibwettbewerben, für die ich immer neue Romananfänge, Kurzgeschichten oder Plots schrieb. Ich konnte mich ein paar Mal über einen Gewinn freuen, bin damit leider nicht reich geworden.

Nach einer kurzen Anlaufphase lastete mich die Tätigkeit als Ghostwriter völlig aus, finanziell konnte ich bequem davon leben, doch als Multipotentialistin wurde mir schnell langweilig. Ich suchte immer neue Herausforderungen, wenn mein Leben zu rund lief. In der Zeit als Ghost hatte ich soviel zu tun, dass ich es nicht schaffte unter meinem Namen oder unter einem meiner Pseudonyme veröffentlichte. Dies begann, mich zu stören. Dagegen waren die Coachings so viel interessanter, als der Job als „Dummy“, die wollte ich nie aufgeben.

Der Wendepunkt kam Ende 2018. Ich sollte einen 500 Seiten schweren Roman für einen Promi verfassen. NEIN! Das schrie nach einem Cut. Ich nahm meinen Mut beisammen, kündigte bei der Agentur, beschloss nur noch für meine Leser zu schreiben, gründete lesensWert! und trat dem SelfPublisher Verband bei. Der Traum „Vom Schreiben Leben“ – aber mit den eigenen Büchern – war plötzlich wieder da. Zur finanziellen Absicherung hatte ich ja  meinem „Brotjob“ als Trainer und kurvte ab und an mal mit dem Stapler durch die Gegend.

Wenn ich nicht gerade mit einem meiner Lieblings-Schreibprojekte beschäftigt bin oder in einem 1:1 Coaching stecke, befasse ich mich mit der Erziehung meines nichterziehbaren Shar Pei-Mix Rüden, der leider Anfang des Jahres erblindete. Nelson war auch der Grund, weshalb ich für die Coachings nicht mehr durch die Lande ziehen konnte, sondern primär online arbeitete.

 

Im nächsten Blog (Sonntag, 07.07.19, 9:00 Uhr) trifft mich knallhart die totale Sprachverwirrung.

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